Nettowohnfläche (ANF): Die reine Innenfläche der Wohneinheit (Wohnzimmer, Schlafzimmer, Küche, Bad, Korridore). Wände, Pfeiler und unbewohnbare Kellerräume werden abgezogen.
1.2 Personen-Rechner Büro
Bürofläche [A]
m²
Fläche pro Person üblich 15–20 m² pro Person
m²/P
Personen BüronP = A ÷ m²/P–
In der Schweiz rechnet man im Durchschnitt mit 15–20 m² Bürofläche pro Person (Grossraum eher 15, Einzelbüros eher 20 m²).
1.3 Nutzwarmwasserbedarf
Typ
Nutzungseinheit
Einheit
V'W,u [l/d]
Anzahl
Total [l/d à 60°C]
Kaltwasser-Temperatur [θKW]
°C
WW-Vorlauftemperatur [θWW]
°C
Total Nutzwarmwasserbedarf [V'W,u]Σ Nutzungseinheiten–
① Nutzwarmwasserbedarf (Grobauslegung): Normbelegung + Nutzungseinheiten nach SIA-Normwerten → Tagesbedarf + Q'W. ② Verlustzahl ϛIS aus Speicher-, Leitungs-, Ausstoss- und Hilfsenergie-Verlusten (Grenzwert 50 %). Die ϛIS fliesst als Verlustzahl in die Frischwasserstation. ③ Feinplanung: Bedarf mit Standardabweichung σ + Stundenspitzen je Nutzungsprofil. ④ Speicherauslegung: Spitzendeckungs-, Steuer- und Bereitschaftsvolumen, Ladezeiten, Umsatz-Check. ⑤ Summenlinien-Diagramm (VSSH): Tagesgang, Ladelinie mit Ladefenstern, erforderliches Speichervolumen grafisch. ⑥ WRG-Duschen: informative Beurteilung, ob sich eine Wärmerückgewinnung aus Duschen lohnt.
2.1 Speicherverluste
Nutzwarmwasserbedarf (aus ①) [V'W,u]–
Annahme Verlustzahl für die Speichergrössen-Schätzung1.5Fixwert SIA 385/2
Schätzung Speichervolumen [VW,sto]1.5 · V'W,u–
Anzahl genutzte Stutzen [ncp]Anschlüsse am Speicher antippen — oder die Anzahl direkt eintragen
Stk
Wärmeverlust pro Stutzen ab dem 3. genutzten Stutzen0.10 kWh/dFixwert
Wärmeverlust pro Meter (Warmhalteband)Fixwert0.15 kWh/(m·d)
Verlust Warmhaltebandl · 0.15–
Totaler Leitungsverlust [Q'W,hl,Is]–
2.3 Hilfsenergie
Hilfsenergie Umwälzpumpe (Zielwert) L = Länge Zirkulation (konventionell + RaR)(5 + 0.16·L) · 24 ÷ 1000–
Grenzwert Umwälzpumpe(8 + 0.2·L) · 24 ÷ 1000–
Hilfsenergie Warmhalteband⅔ · Q'WHB–
Leistungszahl WP [COP] Wärmepumpe für Zirkulationsverluste · 0 = keine WP
–
Hilfsenergie Wärmepumpe–
2.4 Ausstosswärmeverluste
Ausstossleitungen
Die Ausstosswärmeverluste werden in % der Speicherverluste gerechnet — die gewählte Leitungslänge bestimmt den Prozentsatz.
Ausstosswärmeverluste [Q'W,em,Is]–
2.5 Verlustzahl
Verlustzahl [ϛIS]–
Grenzwert (50 %)–
Aufteilung der Verluste
3.1 Nutzwarmwasserbedarf mit Standardabweichung σ + Stundenspitzen
Total Bedarf: ––Σ Stundenspitzen (Spitzendeckungsvolumen): –
Summenlinien der Nutzungseinheiten (Stundenprofile SIA/SI/DIN)
3.2 Wohnungen (Personen, Fläche, Heizlast)
Typ
Anzahl Whg. [nWhg]
Fläche/Whg [ANF] m²
Wohnungsgrösse
Personen [nP,i]
Ø-Belegung
Fläche total m²
Nettowohnfläche (ANF): Die reine Innenfläche der Wohneinheit (Wohnzimmer, Schlafzimmer, Küche, Bad, Korridore). Wände, Pfeiler und unbewohnbare Kellerräume werden abgezogen.
Gebäudekategorie / Nutzung erweiterte Abschätzung der Heizlast
Bauperiode / Standard
Spezifische Heizlast aus Liste–
Heizlast aus Liste Abschätzung(A/0.85)·W/m²–
Massgebende Heizlast–
Vermerk: Abschätzung — massgebend bleibt die detaillierte Heizlastberechnung (SIA 384).
Heizlast frei gewählt überschreibt die Abschätzung · 0 = Abschätzung
kW
3.3 Speicherwärmeverluste [Q'W,sto,Is]
Speichervolumen Excel 1.1
Nutzwarmwasserbedarf Feinplanung [V'W,u]–
Verlustfaktor 1.5 gem. SIA 385/2:2025 (oder 1+ϛIS/100 aus Grobauslegung)
∆T = θWW − θR je Warmhaltetyp · Rohr-an-Rohr und Warmhalteband übernehmen die konventionellen Werte, bis sie selbst erfasst werden.
Totaler Leitungsverlust [QW,hl,Is]
–
3.5 Ausstosswärmeverluste
Ausstosszeit WohnungenStandard für alle Wohnungstypen — pro Zeile übersteuerbar · Entnahmen pro Whg = Ø-Belegung·5 + 2
Wohnungen (aus Wohnungstabelle oben)
Wohnungstyp
Ø Personenbelegung
Anz. Whg
Entnahmen/Whg
Zeit [s]
Wärmeverluste pro Entnahme
Wärmeverluste pro Nutzungseinheit
kWh/d
Weitere Nutzungseinheiten
Weitere Nutzungseinheit
Kategorie
Anzahl
Entnahmen/NE
Zeit [s]
Rechenweg
kWh/d
«Entnahmen/NE» meint die Entnahmen je einzelner Nutzungseinheit — die Anzahl NE wird separat multipliziert (Rechenweg-Spalte). Leer gelassen rechnet SELO mit 2 Entnahmen je NE (Vorschlag, jederzeit übersteuerbar).
Ladestunden (Wärmeerzeuger lädt in der markierten Stunde)
Der Verbrauch folgt dem Wohnbau-Stundenprofil (SIA 385/2 Sa–So); die Spitzenstunde 10–11 Uhr trägt die effektive Gesamt-Stundenspitze aus der Feinplanung, die übrigen Stunden skalieren auf Σ 100 %.
Minimaler Speicherinhalt–
Optimierung min. Inhalt − Spitzendeckung–
Beurteilung–
Positive Optimierung = Reserve, das Steuervolumen kann um diesen Betrag kleiner gewählt werden. Negative Optimierung = «kein WW» — das Steuervolumen muss grösser werden oder es braucht zusätzliche Ladestunden.
4.4 🛢 Speicherschema
Zonen im Grössenverhältnis — Chips anklicken springt zum Feld
5.1 Parameter Summenlinien-Diagramm
📈 Frei einstellbare Fassung — Stundenwerte je Gebäudetyp einzeln überschreibbar, Aufwärmzeit ⇄ Ladeleistung, wählbarer Diagrammbeginn: Summenliniendiagramm (übernimmt Tagesbedarf, Leistung und Speicher auf Knopfdruck aus dieser Berechnung).
Verbrauchsprofil Tagesgang nach VSSH Handbuch 5 (Blatt 2.2.8–2.2.13)
Tagesbedarf-Quelle 100 % des Diagramms
Tagesbedarf manuell nur bei Quelle «Manuell»
l/d
Ladebetrieb bestimmt die dargestellten Punkte & Bereiche
Ladeleistung 0 = gewählte Wärmeerzeugerleistung aus Tab ④
kW
Temperaturerhöhung Ladung [∆θ] Kaltwasser 10 °C → Speicher 60 °C
K
Speichervolumen (Darstellung) 0 = erforderliches Minimum aus dem Diagramm
l
Ladefenster (Heizleistung verfügbar)
–
–
–
Fenster über Mitternacht (z.B. 22:00–06:00) sind zulässig.
5.2 Ablesewerte aus dem Diagramm
Tagesbedarf (= 100 %)–
Ladeleistung V̇ = P·3600/(4.187·∆θ)–
Ladekapazität pro Tag–
Mindest-Ladeleistung 100 % ÷ Ladezeit–
Erforderliches Speichervolumen (min.) grösster Bedarfsüberschuss im Diagramm–
Kritische Entladung–
Spitzenstunde (Spitzendeckungsvolumen)–
Eff. Speichervolumen SIA (Tab ④)–
5.3 Summenlinien-Diagramm
Summenlinie: Σ Stundenverbrauch in % des Tagesbedarfs (Beginn 05:00) · Ladelinie: Verbrauch + Speicherinhalt, Steigung V̇ = P·3600/(4.187·∆θ) · Erforderliches Speichervolumen = grösster Bedarfsüberschuss über jede Zeitspanne
5.4 ⏱ Tagesablauf-Simulation Speicher
07:00
6.1 WRG-Duschen (Wärmerückgewinnung)
Variante
Ausführung
Red. Nutzwarmwasserbedarf [QW]
Erhöhung WW-Temp. am Speichereintritt
Red. Steuervolumen möglich?
A
Zentral — Erwärmung KW zu Dusche
Ja
Ja
teilweise
B
Dezentral in Duschrinne
Ja
Nein
ja
C
Zentrale WRG — Vorerwärmung KW Speicher
Nein
Ja
nein
Anzahl Duschen
Stk
Standard Wohnungsbau Normliter pro Duschvorgang [VW,u,sho,i]
Total Wärmebedarf Duschvorgänge (ohne WRG) [QW,u,sho,i]–
Reduktion pro Duschvorgang ηhr · kWh ÷ 100–
Reduktion des Wärmebedarfs [fWhr,PWC]–
Informativ: Die Reduktion fliesst nicht automatisch in den Tagesbedarf — sie dient der Beurteilung, ob sich eine WRG lohnt. Der Volumenwirksamkeitsfaktor fV der WRG (bei Typ B = 1) ist in der Quelle notiert, geht aber nicht in die Rechnung ein.